Neu im aktuellen Servicepaket

Informieren Sie sich hier über die Neuerungen in Logistics Cost Management. Weitere Optimierungen und behobene Fehler finden Sie in den Servicepaket-Informationen.

In Ihrem Produkt finden Sie die Servicepaket-Informationen direkt über die F1-Hilfe.

Vereinfachung und Optimierung Ihrer Workflows in Logistics Cost Management

Unsere Entwickler waren wieder fleißig und haben für Sie zahlreiche neue Funktionen und Optimierungen in Logistics Cost Management im Bereich Preispflege und Rechnungskontrolle umgesetzt − auch dank Ihrer konstruktiven Verbesserungsvorschläge.

Bei der Preispflege vielfach gewünscht und endlich verfügbar: Sie können nun in Preiskomponenten die Staffelpreise auch als "Bis-Preise" festlegen. Diese Einstellung erspart Ihnen manuellen Aufwand beim Umrechnen von Preisen, da zuvor die Erfassung von Preisstaffeln nur als "Ab-Preise" möglich war.

Auch bei der Rechnungskontrolle gibt es für Sie einiges Neues zu entdecken. Möchten Sie sich beispielsweise über den aktuellen Bearbeitungsstand von externen Rechnungen beauskunften – ohne auf den Datenexport zu warten? Dann wird Ihnen unsere neue Schnittstelle (API) dabei hilfreich sein. Wir bieten Ihnen außerdem an, eine Prüfung für Mehrwertsteuerbeträge zu aktivieren, um elektronisch übermittelte steuerrelevante Informationen von externen Rechnungen auf Vollständigkeit und Plausibilität prüfen zu können

Lernen Sie alle neuen Features des neuen Mai-Servicespaketes und deren Konfiguration im weiteren Text kennen und zögern Sie nicht, sich bei Rückfragen an Ihren Ansprechpartner bei AEB zu wenden.

Neuerungen in Ihrer AEB-Anwendung

Produktspezifisch und auf den Punkt: Die neuen AEB-Systemvoraussetzungen

Schnell die nötigen Änderungen in den Systemvoraussetzungen für Ihr Produkt finden – das geht jetzt noch leichter: Mit den neu strukturierten Systemvoraussetzungsdokumenten von AEB. Denn Sie finden nun für Ihr Produkt alle aktuellen Systemvoraussetzungen (inklusive der Option Plug-in für SAP, sofern vom Produkt unterstützt) übersichtlich in jeweils einem Dokument. Dabei haben wir insbesondere Wert auf einen einheitlichen und intuitiven Aufbau sowie eine schnellere Auffindbarkeit von Informationen gelegt.

Um die Informationen noch optimaler auf Ihre Anwendungsfälle zuzuschneiden, finden Sie nun auch je Produkt die Differenzierung der Systemvoraussetzungen in die Betriebsmodelle AEB Cloud sowie On-Premise-Installation (sofern vom Produkt unterstützt) in einem gesonderten Dokument. So erhalten Sie auf einen Blick nur die Informationen, die für Ihren Bedarfsfall relevant sind.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Bedarfsgerechte Bereitstellung von Informationen durch Differenzierung der Betriebsmodelle
  • Erleichterte Navigation und optimaler Überblick durch einheitlichen Aufbau aller Dokumente
  • Schnellere Auffindbarkeit von Informationen durch Verschlankung der Inhalte

Die Dokumente in ihrer jeweils aktuellen Fassung können Sie im Downloadbereich des AEB-Serviceportals unter https://service.aeb.de/uebersicht/ oder über die produktspezifischen Supportseiten abrufen. Schauen Sie doch mal rein!

Servicepaket-Informationen besser aufbereitet

Bereits mit dem Februar-Servicepaket wurden die Servicepaket-Informationen, die Sie über neue Funktionen, Optimierungen und Fehlerbehebungen informieren, in Aufbereitung und Sortierung optimiert. Die Ansicht, die Sie erhalten, ist nun nach Ihrem Produkt gefiltert, und im Filter können Sie außerdem die Anzeige nach Ihren Wünschen einschränken. Über die Schaltfläche Fortlaufende Ansicht können Sie jederzeit in die zuvor bekannte fortlaufende Ansicht der Servicepaket-Informationen wechseln.

Mit dem Mai-Servicepaket wurde die Darstellung der Texte an einigen Stellen verbessert, auch die fortlaufende Ansicht hat noch einen Feinschliff erhalten. Zudem haben Sie nun die Möglichkeit, speziell auf Informationen zu filtern, die für die IT-Security relevant sind.

Sie finden die Servicepaket-Informationen (auch "Release Notes" genannt) in Ihrer Anwendung über die Taste F1 − Schaltfläche Servicepaket-Informationen.

Neuerungen bei der Preispflege

Staffelpreise in Preiskomponenten als Bis-Preise festlegen

Vielfach gewünscht, endlich verfügbar: Sie können nun in Preiskomponenten die Staffelpreise auch als "Bis-Preise" festlegen. Diese Einstellung erspart Ihnen manuellen Aufwand beim Umrechnen von Preisen, da zuvor die Erfassung von Preisstaffeln nur als "Ab-Preise" möglich war.

Um die Einstellung zu nutzen, konfigurieren Sie den Berechnungsmodus des Staffelwertes.

Öffnen Sie dazu in Verträge & Preise − Preisschemata − Preisschema öffnen − Preiskomponenten und erfassen eine neue Preiskomponente. Wenn Sie als Berechnungsvorgabe Berechnungstyp oder Berechnungstyp große Staffeln festlegen, erscheint die Mappe Einstellungen. Wechseln Sie in die Mappe Einstellungen und legen Sie in der Feldgruppe Staffelwert 1 − Berechnungsmodus einen Staffeltyp für Bis-Staffeln fest, wie z. B. Einfache Staffelberechnung Staffeltyp "Bis-Staffel". Der Staffeltyp kann jederzeit geändert werden.

Sie können die Einstellung in der Mappe Staffeleingabe für das Feld Bis Menge der Leistungsposition [St] der Preiskomponente nachvollziehen.

Die Einstellung des Staffeltyps wird auch beim Importieren von Preisschemata berücksichtigt.

Die Konfiguration der Rundungsstaffeln in Stammdaten − Rundungstabellen − Rundungsstaffeln − Staffeltyp ist ebenfalls möglich.

Preisschema-Nummern während des Imports ändern

Sie können jetzt ein Preisschema importieren, obwohl die Preisschema-Nummer bereits in der Anwendung vorhanden ist.

Während des Imports erkennen Sie an der aktivierten Option Existiert, dass die Preisschema-Nummer bereits vergeben ist. Aktivieren Sie die Option Importieren und vergeben Sie im Feld Ersetzende Schemanr. eine neue Preisschema-Nummer. Der Importvorgang wird fortgeführt, wenn Sie auf Weiter klicken.

Sie können die Preisschemanummer auch dann ändern, wenn Sie aus anderen Gründen eine abweichende Nummer vergeben möchten

Preisschemata mit großen Preisstaffeln exportieren

Eine weitere Arbeitserleichterung steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Preisschemata exportieren möchten, die Preiskomponenten mit großen Preisstaffeln enthalten Zu finden unter Verträge & Preise − Preisschemata Preisschema öffnen − Preiskomponenten − Preiskomponente öffnen − Berechnungsvorgabe − Berechnungsvorgabe: Berechnungstyp große Staffeln. Der Export dieser Preisschemata war bisher nicht möglich.

Während des Preisschema-Exports erhalten Sie nun einen Hinweis, dass große Preisstaffeln nicht zusammen mit dem Preisschema exportiert werden. Exportieren Sie also das Preisschema und die Preisstaffel separat voneinander: Zunächst das Preisschema inklusive aller Preiskomponenten und anschließend die Preisstaffel (d. h. die Preise der Preiskomponente mit der Berechnungsvorgabe: Berechnungstyp große Staffeln).

Die Funktion zum Exportieren der Preisstaffeln finden Sie in der geöffneten Preiskomponente über den Eintrag PreiskomponentePreisstaffeln exportieren im Menü.

Importieren Sie auf gleiche Weise beide Dateien wieder.

Rundungs- und Zuschlagstabellen ex- und importieren

Und noch eine weitere Funktion im Bereich Ex- und Import von Daten ist für Sie verfügbar: Auch Rundungs- und Zuschlagstabellen können Sie nun als .xml-Datei ex- und importieren.

Die Rundungstabellen finden Sie in den Stammdaten, die Zuschlagstabellen unter Verträge & Preise. Für den Ex- bzw. Import klicken Sie im Menü auf den Eintrag Export bzw. Import. Wenn eine Tabelle importiert werden soll, dessen Kürzel bereits existiert, vergeben Sie während des Importvorgangs im Feld Ersetzendes Kürzel ein neues Kürzel und aktivieren Sie die Option Import. Sie erkennen an der aktivierten Option Existiert, dass das Kürzel bereits vergeben ist.

In Gebieten mithilfe einer Suchmaske suchen

Von einer weiteren Optimierung profitieren Sie bei der Pflege von Gebieten in den Stammdaten. In der Mappe PLZ-Bereiche, deren Inhalte oftmals sehr lang und unübersichtlich sind, können Sie jetzt mithilfe der Suchfelder Zone, Land und PLZ die Sicht einschränken, um mehr Übersicht bei der Erfassung oder Kontrolle von Gebieten zu gewinnen.

Vorhandene Einträge können zum Bearbeiten markiert und geöffnet werden, der sich öffnende Editor stellt Ihnen eine editierbare Liste zur Verfügung. Neue Einträge können Sie mit der Schaltfläche Neu erfassen. Über den Editor können Sie anschließend die PLZ-Bereiche erfassen.

Definition von Berechnungstypen für Nebenleistungen des Transports

Standardfälle von Nebenleistungen für den Umgang bei der Preisberechnung können Sie jetzt ganz komfortabel über die Oberfläche konfigurieren. Bisher wurden hierfür Geschäftsregeln notwendig.

Erstellen Sie sich neue Berechnungstypen für Ihre Nebenleistungen in Stammdaten − Berechnungstypen − Feldgruppe Berechnungsbasis − Eingabemenge mit dem Wert Nebenleistungen des Transports und legen anschließend die Berechnungswerte (Diskreter Wert 1, Diskreter Wert 2, Staffelwert 1, Staffelwert 2) fest.

Den Berechnungstyp verwenden Sie dann wie gewohnt in den Preiskomponenten der Preisschemata, um die Preise für Nebenleistungen zu erfassen.

Neuerungen bei der Rechnungskontrolle

Neue API zur Abfrage des aktuellen Bearbeitungsstand von externen Rechnungen

Sie möchten sich über den aktuellen Bearbeitungsstand von externen Rechnungen beauskunften – ohne auf den Datenexport zu warten? Dann wird Ihnen unsere neue Schnittstelle (API) dabei hilfreich sein.

So können Sie jetzt aus Ihrem Rechnungsworkflow-System eine Abfrage an Logistics Cost Management schicken und erhalten den aktuellen Status einer externen Rechnung oder auch aller externen Rechnungen. Die Informationen werden über eine Synchronisierungsschnittstelle zur Verfügung gestellt, um zu verhindern, dass unveränderte Rechnungen wiederholt angefragt werden müssen.

Die Konfiguration erfolgt über Administration − Synchronisation − Partnersystem Abonnements. Dabei sollten sowohl Abonnements für externe Rechnungen wie auch Abrechnungen festgelegt werden. Die Installations-ID des Abonnements benötigt der Entwickler des Vorsystems, um die API anzusprechen.

In den Journaleinträgen (Administration − Synchronisation) können Sie einerseits die einzelnen sog. Events einsehen wie auch erkennen, welche Events bereits vom Vorsystem abgeholt wurden.

Mehrwertsteuer bei Statusprüfung berücksichtigen

Wir bieten an, eine Prüfung für Mehrwertsteuerbeträge im Rechnungskontrollschema optional zu aktivieren.

Die Prüfung unterstützt Sie dabei, die elektronisch übermittelten steuerrelevanten Informationen auf Kopfebene von externen Rechnungen auf Vollständigkeit und Plausibilität zu checken. Der Mehrwertsteuer-Prozentsatz in den Positionen bleibt unverändert.

  • Option MwSt. statusrelevant: Diese Option ist neu und kennzeichnet, dass der Mehrwertsteuerbetrag bei der Statusprüfung berücksichtigt wird.

Wenn Sie diese Prüfung aktiviert haben, weist der Assistent Sie darauf hin, falls die Angabe des Mehrwertsteuerbetrages in der externen Rechnung grundsätzlich fehlt. Zusätzlich werden Sie darauf hingewiesen, wenn die Inhalte der Felder Bruttopreis, Nettopreis und Mehrwertsteuer rechnerisch nicht zueinander passen. Dafür wurden die Felder Bruttopreis und Mehrwertsteuer in der Mappe Externe Rechnung neu ergänzt.

Die Prüfung kontrolliert dabei auch, ob die Summen der Beträge in den Rechnungspositionen dem Gesamtbetrag entsprechen.

  • Option MwSt.-Satz verwenden (ehemals MwSt . verwenden): Diese Option wurde umbenannt. Sie kennzeichnet, dass der Mehrwertsteuersatz als Vergleichskriterium berücksichtigt wird.

Diese Funktion ist nicht neu, aber trotzdem erwähnenswert. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Abrechnungs- und Rechnungspositionen mit dem gleichen Mehrwertsteuersatz belegt sind, aktivieren Sie diese Option. Der MwSt-Satz ist dann Teil des Vergleichswertes.

Vorbelegung einer Ursache beim Toleranzausgleich

Toleranzausgleiche wenden Sie an, wenn Sie auf manuelle Eingaben und detaillierte Kontrollen bei der Rechnungskontrolle verzichten möchten. Dabei unterstützt Sie das neue Feature, über das Ursachen von Toleranzausgleichen nun vorbelegt werden können.

Sie konfigurieren die Vorbelegung des Textes direkt in den Stammdaten des Rechnungskontrollschemas in der Feldgruppe Bedingungen für Toleranzausgleich und dort im Feld Ursache.

Die Ursache erfassen Sie zunächst als Textvorlage, ggf. mehrsprachig, in den Stammdaten (Stammdaten − Textvorlagen).

Sie können die Ursache auch bei statistischen Auswertungen berücksichtigen. Wenn Sie hierzu die Option Reporting & Analytics nutzen möchten, wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei AEB.

Herkunft Bezugs-/Auftragsnummer für Leistungsposition bei unerwarteten Kosten

Beim manuellen Ausgleich von Rechnungsvergleichspositionen im Falle von unerwarteten Kosten haben Sie jetzt die Möglichkeit, jeweils individuell zu entscheiden, wie die Bezug- bzw. Auftragsnummer für die neue Leistungsposition vergeben werden soll. Bisher war die Vorgabe nur in den Stammdaten der Leistungspositionsvorlage, die im Rechnungskontrollschema eingesetzt wurde, möglich.

Um die Angaben zu machen, öffnen Sie eine externe Rechnung über Logistics Cost Mangement − Externe Rechnungen und wechseln in die Mappe Prüfen & Korrigieren. Wählen Sie eine Rechnungsvergleichsposition aus, die Sie ausgleichen möchten und wählen Sie im Menü den Eintrag Manuell ausgleichen oder Manuell ausgleichen mit Gegenbuchung. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster das Verfahren Neue Leistungsposition.

Nun können Sie in den Feldern Bezugsnummer und/oder Auftragsnummer passende Werte für die neue Leistungsposition auswählen: Vergleichswert 1, Nummer gemäß Leistungspositionsvorlage oder manuell.